07.12.2010 11:24
ERP-Systeme
Verknüpfte Auftragsnetze
Neue APS-Funktionen in cronetwork vernetzen Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker automatisch. Probleme werden so rasch aufgedeckt.
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MES-Anbieter Industrie Informatik aus Linz präsentierte kürzlich neue APS-Funktionen (Advanced Planning and Scheduling) in der Feinplanung. Diese neuen Features in cronetwork ermöglichen es dem Kunden – im Gegensatz zu herkömmlichen Planungstools – auch anonyme Fertigungsaufträge beim Import aus dem ERP-System so miteinander zu verknüpfen, dass Bedarfsverursacher und Bedarfsdecker automatisch zu Auftragsnetzen verknüpft werden. Entsprechend eingestellte Planungsstrategien sorgen für die gemeinsame Terminierung von Eigenfertigung und Zukaufteilen unter Einhaltung der Planungsziele über die Auftragsnetze. Dadurch können Ziele (zum Beispiel geringere Halbfabrikatsbestände) dank höherer Planungssicherheit, die Belastung der Kapazitäten mit den richtigen Aufträgen oder die Senkung der gesamten Durchlaufzeit erreicht werden.
Nie mehr zu spät.
Die klassische Arbeitsweise einer Feinplanung basiert auf der Übernahme von Fertigungsaufträgen aus dem ERP-System und deren optimaler Verplanung auf die gegebenen Kapazitäten über FCS (Finite Capacity Scheduling). Der Mehrwert zu Manufacturing Resources Planning-Funktionen (MRP) in ERP-Systemen liegt in der Terminierung gegen gegebene endliche Kapazität und in der Einsetzbarkeit als flexibles Planungs- und Steuerungsinstrument. Die zeitlich richtige Abstimmung der einzelnen Aufträge ist grundsätzlich Aufgabe des ERP und würde auch funktionieren, wenn man von statischen Gegebenheiten in der Produktion und daher immer korrekten Stammdaten ausgehen könnte. Als problematisch erweist sich dabei aber, dass Bauteile oft anonym produziert werden. Im ERP-System entstehen Fertigungsaufträge, die von den Bedarfsverursachern, also etwa dem konkreten Kundenauftrag, entkoppelt sind. Verschiebt sich nun der Bauteil-Auftrag, ist der Termin des Endproduktes nicht mehr zu halten. Da aber die Aufträge datentechnisch nicht vernetzt sind, eben anonym sind, fällt das Problem gar nicht oder zu spät auf. Die idente Problematik ergibt sich mit Zukaufteilen. Der wesentliche Unterschied besteht nur darin, dass kein Fertigungsauftrag, sondern eine Bestellposition im ERP-System vorhanden ist.
Transparente Eigenfertigung.
Durch die neue Funktionalität der Feinplanung profitiert der Anwender von einer transparenten und verschränkten Sicht auf Eigenfertigung und Zukaufteile unter Berücksichtigung von dispositiven und physischen Beständen und kann so allfällige Konflikte frühzeitig beheben. Die neuen APS-Funktionen stellen ein weiteres Highlight der cronetwork Feinplanung dar: Sie unterscheidet sich darüber hinaus von vielen anderen Lösungen durch eine überaus leistungsfähige Kopplungen zu ERP-Systemen, vor allem zu SAP, flexibel einstellbare Planungsstrategien, modernste Web-Technologie und die volle Integration zu allen anderen Modulen bis hin zur Personalzeit.












