14.06.2012 22:43

Engel Austria

Von der Vision zur Realität

Engel weist Spritzgießsimulation Weg in die Praxis und zeigt, dass diese deutlich mehr leisten kann als bisher angenommen.

Spritzgießsimulation
© ENGEL Austria

Die Seminarteilnehmer konnten im Rahmen von Workshops selbst mit Simulationsprogrammen arbeiten.

Simulation Spritzgießtechnik
© ENGEL Austria

In Theorie und Praxis wurden die Möglichkeiten und Herausforderungen der Spritzgießsimulation erarbeitet und die Potenziale für die Zukunft aufgezeigt.

Web-Links
 

Was kann Simulation im Spritzgießprozess leisten? Deutlich mehr als bislang genutzt wird! – so lautet das Fazit der 40 Teilnehmer der Seminarveranstaltung "Von der Vision zur Realität", zu der ENGEL AUSTRIA gemeinsam mit Partnern im Mai nach Schwertberg in Österreich eingeladen hatte. In Theorie und Praxis wurden die Möglichkeiten und Herausforderungen der Spritzgießsimulation erarbeitet und die Potenziale für die Zukunft aufgezeigt.

Gemeinsam mit Experten.

Gemeinsam mit Experten aus den Bereichen der Kunststoffverarbeitung, Simulation, Prüf- und Verfahrenstechnik machte sich ENGEL AUSTRIA auf den Weg, Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung in die Praxis zu spiegeln und in Workshops den Bogen von der Materialanalyse über die Simulation bis zur Teilevermessung zu spannen. Im Simulationsworkshop konnte jeder Teilnehmer anhand eines konkreten Bauteilbeispiels einen Simulationsprozess erproben und dabei erfahren, wie dieser den Prozess vom Bauteildesign zur Serienfertigung unterstützen und vereinfachen kann.

Aussagekräftige Ergebnisse.

Die am Seminar teilnehmenden Kunststoffverarbeiter, Workshop-Aussteller und Referenten waren sich einig, dass verlässliche und umfangreiche Materialdaten eine wesentliche Voraussetzung für aussagekräftige Simulationsergebnisse sind. Die Simulationssoftware alleine führt also noch lange nicht zum Erfolg. Gerade im Bereich der Materialdaten und deren Verfügbarkeit machten die Teilnehmer viel Handlungsbedarf aus. Besonders groß war entsprechend das Interesse am Workshop über die Messung von Viskositäts- und pvT-Daten mittels Kapillarrheometer.

Hochleistungsmessverfahren.

Rückmeldungen der Teilnehmer machten deutlich, dass mit zunehmender Komplexität der Bauteile und Interdependenz der Produktionsabläufe Hochleistungsmessverfahren für den Nanobereich ebenfalls rasant an Bedeutung gewinnen. So befassten sich die Workshops auch mit optischen 3D-Scannern, der Oberflächendigitalisierung sowie der Soll/Ist-Analyse von Messdaten und CAD-Modellen.

leaderboard,skyscraper,rectangle_300_250,banner_234,banner_468,widget_200_100,widget_200_200
group=2018,service_id=2