05.06.2012 20:00

FH St. Pölten

Computer Simulation braucht Chip und Hirn

Unter dem Motto "Upgrade" für Fachleute werden die aktuellsten Trends im Bereich Computer Simulation Ende Juli im Rahmen der 2. International Summer School vorgestellt.

Professor Schrefl
© FH St. Pölten

Professor Schrefl: "Computer Simulation braucht Chip UND Hirn".

 

Die aktuellsten Trends im Bereich Computer Simulation werden Ende Juli im Rahmen der 2. International Summer School, einer Kooperation der Fachhochschule St. Pölten mit der Zukunftsakademie Mostviertel, vorgestellt. Renommierte ExpertInnen werden Einblicke in Forschung und Anwendung geben, die von den neuesten Entwicklungen im Hardware-Bereich bis zum Cloud-Computing reichen.

Technologieentwicklungen.

Praxisbeispiele umfassen unter anderem die Simulation von modernsten Autoscheinwerfern oder Aspekte der IT Sicherheit. Studierenden, Universitätslehrenden und Führungskräften aus der Industrie wird dabei die Möglichkeit gegeben, ihr Know-how wieder auf den neuesten Stand der dynamischen Technologieentwicklung zu bringen. Noch stehen Interessierten vereinzelt freie Plätze zur Verfügung.

Simulationsverfahren.

Neueste Simulationsverfahren werden vom 22. bis 27. Juli im mittelalterlichen Rothschildschloss in Waidhofen an der Ybbs probiert und studiert. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr treffen heuer bei der International Summer School "Industrial Simulation" wieder internationale ExpertInnen aus Forschung und Industrie mit Studierenden und Lehrenden aus dem Hochschulbereich zusammen. "Die Nähe zur Anwendung spielt bei der International Summer School für uns immer eine wichtige Rolle. So stellen auch zahlreiche Unternehmen Anwendungsgebiete der Simulationsverfahren vor und geben TeilnehmerInnen die Gelegenheit, diese auch auszuprobieren", erläutert Professor Thomas Schrefl, wissenschaftlicher Leiter der International Summer School und Simulationsexperte der FH St. Pölten.


Power-Boost.

Die Entwicklung von Hardware schreitet mit Riesenschritten voran: Smartphones bringen heute die gleiche Rechenleistung wie die leistungsfähigsten Prozessoren noch vor ein paar Jahren, und aktuelle Standardgeräte warten schon mit bis zu 8 "Cores", also Recheneinheiten auf. Grafikkarten, die zunehmend auch für das wissenschaftliche Rechnen eingesetzt werden weisen 448 Cores auf und bringen so die Leistung von Supercomputern billig auf den Arbeitsplatz. Doch wie lassen sich diese gigantischen Potenziale professionell nützen? Schrefl dazu: "Für einen cleveren Umgang - der Potenziale auch ausschöpft - braucht es unter den Programmiererinnen und Programmierern die hellsten Köpfe. Die Ausbildung und der Praxisgebrauch hinken derzeit etwas hinter der Hardwareentwicklung hinterher. Wir möchten diese Lücke heuer mit Train-the-Trainer-Angeboten schließen."

Anmeldungen für die International Summer School sind noch bis 15. Juni möglich. Siehe beigefügter Link (rechts oben, unter Bild).

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