18.06.2012 11:18

Haas Automation Europe

Investition in die nächste Generation

Haas Automation Europe eröffnet zwei neue Technical Education Centers für die nächste Generation an Ingenieuren und Technikern in Deutschland.

Eröffnungszeremonie HTEC
© Haas Automation

Eröffnungszeremonie HTEC Steinfurt (vl): Bernhard Graweloh, Abteilungsleiter Metall der Techn. Schule Steinfurt, Thomas Dues, Schuleiter der Technischen Schule Steinfurt, Maurice Kahmann, Haas Automation Europe Brüssel Roland Lebioda, Geschäftsführer ARO-tec Deutschland, Barbera Thomas-Klosterkamp, Leiterin des Kreisschulamtes des Kreises Steinfurt.

 

In den letzten Monaten verzeichnet die Fertigungsindustrie in Deutschland umfangreiche Exporte, volle Auftragsbücher und ein stabiles Wachstum. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass die deutsche Wirtschaft zu den stabilsten in der Eurozone zählt. Um sicherzugehen, dass diesem "Auf" kein "Ab" folgt, müssen die Unternehmen kontinuierlich in die nächste Generation von Ingenieuren und Technikern investieren. Für Fertigungsbetriebe ist es nie einfach, qualifizierte Arbeiter zu finden. Im April und Mai hat daher die Haas Automation Europe an der feierlichen Eröffnung von zwei neuen Haas Technical Education Centres (HTEC) teilgenommen.

Das Ergebnis einer Zusammenarbeit.

Das erste HTECs ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des HFO ARO-tec mit dem Berufskolleg der Technischen Schulen Steinfurt. Für ARO-tec ist es bereits das zweite voll ausgestattete HTEC, das zudem bei seiner Eröffnung die Zahl der HTECs in Europa auf insgesamt 60 erhöhte.

Keine schmutzige Maschinenwerkstatt.

Die Schule ist mit einer CNC-Drehmaschine TL-1 für den Werkzeug- und Vorrichtungsbau von Haas, mit einer Haas CNC Mini-Mill sowie mit vier Haas CNC-Simulatoren ausgestattet. In den Computerräumen steht den Schülern Trainings- und Programmiersoftware zur Verfügung. Bernhard Graweloh ist der Abteilungsleiter Metall der Schule: "Die Zusammenarbeit mit Haas Automation erlaubt uns, unseren Schülern eine sehr gute Ausbildung anzubieten“, meint er. "Der saubere und freundliche Arbeitsplatz hat auch dazu beigetragen, die Vorstellung von der 'schmutzigen Maschinenwerkstatt‘ zu überwinden und ein attraktives High-Tech-Image aufzubauen.“

Das ist vor allem wichtig, wenn man diesen Berufsweg für Teenager attraktiv machen möchte. Roland Lebioda vom HFO ARO-tec ergänzt: "Innovation in der Produktion kommt nicht einfach nur von erfahrenen Mitarbeitern und Unternehmen. Sehr oft geht sie auf hochqualifizierte Auszubildende, die an Schulen wie diesen gelernt haben, und auf renommierte Ausbildungsprogramme zurück.“

Schule und Industrie.

Schulleiter Thomas Dues meint, dass "Schulen und die Industrie enger zusammenarbeiten sollten. Mit diesem neuen HTEC können wir weiterhin junge Menschen mit den Fertigkeiten ausstatten, die der Arbeitsmarkt braucht.“

 

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