23.11.2011 14:45

Linde Material Handling

Ein Schritt in Richtung Zukunft

Projektpartner DB Schenker, Fronius International, Linde Material Handling, HyCentA Research, OMV und JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft präsentieren E-LOG-Biofleet auf der A3PS-Konferenz in Wien.

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© Linde

Linde Flurförderzeug mti HyLOG Brennstoffzelle.

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Projektpartner der E-LOG Biofleet.

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Alternative Antriebstechniken können die Lösung für Umweltschutzanforderungen von morgen sein. Ein Beispiel ist das Forschungsprojekt "E-LOG-Biofleet“ zur Verbesserung von Betriebsverhalten und Umweltverträglichkeit unter Nutzung einer Flurförderzeugflotte mit Brennstoffzellen-Hybridlösung einem sogenannten Range-Extender.

Die beteiligten Projektpartner DB Schenker, Fronius International, Linde Material Handling, HyCentA Research, OMV und JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft präsentierten das Projekt auf einer Pressekonferenz anlässlich der 6. A3PS Konferenz der österreichischen Agentur für Alternative Antriebstechniken "Eco-Mobility 2011“ am im Austria Center in Wien.

Wartungsaufwand.

In der Intralogistik-Branche, dem weltweit größten Markt für Elektroantriebe, ist die Produktivität beim Einsatz rein batterie-elektrischer Gabelstapler und Lagertechnikgeräte insbesondere im Mehrschichtbetrieb oft limitiert. Ausschlaggebend sind der Aufwand für den Batteriewechsel, aber auch die beschränkte Lebensdauer sowie der relativ hohe Wartungsaufwand der Batterien.

Erstmals Hallenbetankung.

Als innovativen Lösungsansatz entwickelte die Firma Fronius International die Energiezelle HyLOG Fleet, wodurch eine traditionelle Batterie ersetzt wird. In Zusammenarbeit mit der Firma Linde Material Handling wurde das Lagertechnikgerät entsprechend adaptiert. Die Energiezelle besteht aus einer PEM Brennstoffzelle, einem Lithium Akkumulator, einem 350 bar Drucktank für Wasserstoff. Die Dauerleistung liegt bei 2,6 kW und 11 kW kurzzeitige Spitzenleistung.

Eine weitere Besonderheit ist die Hallenbetankung. Erstmals soll eine "Indoor“-Hallenbetankungsanlage für Wasserstoff bei 350 bar genehmigt und gebaut werden. Die Versorgung mit Wasserstoff ist integraler Bestandteil der Logistikösung und wird durch die Entwicklung und Installation einer dezentralen Wasserstoffproduktionsanlage sichergestellt. Dabei wird BioErdgas, ein CO2 neutraler Energieträger, zu Wasserstoff reformiert.

Richtige Zusammenarbeit.

Die Zusammenarbeit der Projektpartner gestaltet sich wie folgt: Fronius entwickelt und baut die Energiezelle, Linde Fördertechnik rüstet eine Flotte von vorerst 10 Flurförderfahrzeugen um, DB Schenker setzt diese Fahrzeuge in einem Feldversuch ab Ende 2012 ein Jahr lang ein, OMV stellt die Wasserstoffinfrastruktur zur Verfügung, Joanneum Research bewertet mit Lebenszyklusanalysen die Umweltverträglichkeit.

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