07.06.2010 09:00
Siemens
Der E-Sportwagen kann's
Am Städtetag 2010 in Villach wurden der mit Strom betriebene Sportwagen (eRUF) im Design des Porsche 911 und das Energiefahrrad - das Muskelkraft in Strom umwandelt - vorgestellt.
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Nachhaltige Fortbewegung wird immer stärker nachgefragt. Strom als „Treibstoff“ bietet sich als neue Alternative an, denn der Wirkungsgrad von Elektroautos ist um ein Mehrfaches höher als der eines Verbrennungsmotors. Der Treibstoffverbrauch liegt bei umgerechnet 1,5 bis 2 Liter, was bei Erzeugung durch erneuerbare Rohstoffe oder Quellen zu deutlich weniger CO2-Emissionen führt. „Ich freue mich, dass wir den Gastgeber des heurigen Städtetages, Bürgermeister Helmut Manzenreiter sowie den Grazer und den Salzburger Bürgermeister Siegfried Nagl und Heinz Schaden, als Testfahrer für unseren Elektro-Flitzer gewinnen konnten“, betont Gerhard Geisswinkler, Leiter von Siemens Kärnten und Steiermark. „Wir konnten sie überzeugen, dass der eRUF seinem prominenten Benzin-Bruder in Bezug auf Komfort und Geschwindigkeit nichts zu wünschen übrig lässt.“
Informationen zum eRUF.
Siemens liefert die notwendigen Komponenten für den grünen Flitzer: Einen energieeffizienten Elektromotor, der 270 kW / 367 PS leistet. Von der schwäbischen RUF Automobile GmbH wurde der Elektromotor in den Demonstrationsfahrzeugen eRUF Sportwagen auf Basis des Porsche 911 eingebaut. Der Elektro-Sportwagen beschleunigt mit seinen 270 kW von Null auf 100 km/h in fünf Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Die typische Batterie eines Elektro-Autos mit 25 kWh kann in wenigen Stunden vollständig „getankt“ werden.
Außerdem untersucht der Elektro-Konzern mit den Demonstrationsfahrzeugen à la Porsche die Anbindung und Integration des Elektroautos in das intelligente Stromnetz.
Die Zukunft des Elektro-Autos soll sich nach Ansicht der Siemens-Techniker jedoch weiter gestalten: Das Auto soll nicht nur als umweltfreundliches und energieeffizientes Fortbewegungsmittel dienen, sondern auch als Energiespeicher. Die Vision: Die Batterie des Autos kann je nach Bedarf mit Strom aus Spitzenproduktion beladen werden und könnte somit Strom aus alternativen Energiequellen, wie beispielsweise Wind, speichern. In stromknappen Zeiten könnte die Batterie wieder entladen werden. Damit wird sich das Elektro-Auto zum mobilen Energiespeicher entwickeln und den alternativen Energien zum ultimativen Durchbruch verhelfen.



