08.03.2012 12:23
TGW
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Der größte Musikinstrumentversender in Europa, Thomann, vertraut auf TGW, welche ein neues Logistikzentrum für den Musikgiganten realisiert hat.
Der größte Musikinstrumentenversender Europas und das größte Musikgeschäft befindet sich im fränkischen Treppendorf. In dem 150 Seelen-Dorf sticht eines heraus: Das Musikhaus Thomann. Nicht nur, weil es während der Arbeitszeiten die Anzahl der Personen in Treppendorf um 860 erhöht. Auch weil im Musikhaus Thomann die Musik gelebt wird.
Mehr als 65.000 Artikel warten in den Lagerhallen und im Shop auf begeisterte Musiker, die entweder über den Online-Store einkaufen, oder die Ware direkt in Treppendorf abholen. Die musikalischen Waren werden im neuen Logistikzentrum, das von TGW für Thomann realisiert wurde, vorbereitet und versandt.
Spitze des Eisbergs.
Thomann denkt langfristig, denn "es gibt nichts mehr, das es nicht gibt“. Bis zu 2.500 Kunden machen sich jeden Samstag auf den Weg nach Treppendorf. Ihr Ziel ist das Musikhaus Thomann.
Der 5.500 Quadratmeter große Shop lässt jedes Musikerherz höher schlagen, werden dort doch über 65.000 Artikel verkauft. Von der Gitarrensaite bis zur vier Meter-Traverse – Thomann weiß, was seine Kunden suchen. Doch dies ist nur die Spitze des Eisberges. E-Commerce bei Thomann boomt und knapp vier Millionen Kunden aus ganz Europa ordern regelmäßig beim weltweit größten Musikversandhandel in Treppendorf.
Bis zu 20.000 Pakete.
Die Kombination aus Sortiment und Service sorgte für überdurchschnittliches Wachstum – die Anforderungen an die Logistik stiegen rasant an. Die Automatisierung des Logistikzentrums bei Thomann wurde 2009 von TGW umgesetzt.
"Mit unserem alten System sind wir an unsere Grenzen gestoßen“, erklärt Hans Thomann, Inhaber des Musikhaus Thomann. "Wir liegen bei 12.000 Paketen am Tag, zur Weihnachtszeit sind das auch schon mal 20.000 Pakete. Wir wussten, wir brauchen eine neue Anlage, die 40 bis 50 Prozent mehr Ausstoß bewältigen kann. Deshalb haben wir uns für ein automatisches Kleinteilelager und ein automatisches Palettenlager entschieden.“
Extrem kurze Zugriffszeiten.
94 Prozent der Warenverfügbarkeit im Lager ist für den Unternehmer ein wichtiger Faktor. Dennoch ist die Verfügbarkeit der Ware im Lager nicht alles, wenn man die Ware zwei Tage lang nicht aus dem Lager bekommt. Extrem kurze Zugriffszeiten sind bei Thomann mit dem neuen System jetzt gang und gäbe. "Wenn man eine Bestellung online platziert, dann ist sie ungefähr in 28 Minuten im Lastwagen. Das ist eine tolle Leistung. Wenn ich aber einen Kunden im Geschäft habe, der drei Klarinettenblätter kauft, die zufällig nicht im Laden sind, und er dann noch 20 Minuten warten muss, bis er an seine Ware kommt, dann sind das 15 Minuten zu viel.“ Aus diesem Grund sieht der Kunde auf Monitoren im Geschäft seine exakte Abholzeit und kann so lange noch im reichhaltigen Thomann-Angebot stöbern.
Berücksichtigung der Warengruppen.
99 Prozent des Geschäfts wickelt Thomann direkt mit dem Endkunden ab. Deshalb ist es wichtig, was dieser denkt. "Uns war von Vornherein klar, dass unsere Logistik nicht bestimmen darf, welche Art von Produkten wir in Zukunft führen. Wir müssen nach wie vor die Möglichkeit haben die Produkte, die unsere Kunden wollen und die wir gut finden, in der Logistik abzuwickeln“, so Hans Thomann.
Diese Herausforderung nahm TGW als Generalunternehmer an und installierte eine komplett neue Anlage unter Berücksichtigung aller Warengruppen. "Wenn ein Schlagzeug aus fünf Teilen und fünf Kartons besteht, dann ist das eben so. Wenn ein Kunde nicht 100 Meter Kabel kaufen möchte, sondern 13,7 Meter, dann kriegt er 13,7 Meter Kabel“, darauf besteht der Chef. Diese Voraussetzungen teilten das neue 20.000 Quadratmeter große Lager in unterschiedliche Bereiche ein.














