28.12.2009 11:04

Web.2.0-Portal

Logistik-Hilfe weltweit

Mit der vom Fraunhofer-Institut initiierten Website www.globalscm.de gibt es nun eine leistungsfähige Plattform zum Thema Supply Chain Management.

Michael ten Hompel
© Fraunhofer-Institut

Initiator der Logistik-Website: Michael ten Hompel, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund

 

Hilfe! Wie bekomme ich eine in China hängengebliebene Warensendung rechtzeitig raus? Wenn ein verzweifelter Großhändler bei www.globalscm.de diese Frage eingibt, helfen Experten: Im neuen Web.2.0- Portal dreht sich alles um Logistik. Die Initiative kam von Michael ten Hompel, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, und Christopher Jahns, Präsident der European Business School. Ihrer Meinung nach braucht die Welt der Logistik, des Einkaufs und des Supply Chain Managements dringend eine leistungsfähige netzwerk- und zukunftsorientierte Internetplattform. IML-Wissenschaftler haben ein innovatives und professionelles Online-Portal entwickelt, das seit Mai 2009 online ist. Bisher haben sich 4.100 User registriert.

Innovatives Online-Portal.

"Unser Web-Auftritt gliedert sich in drei Bereiche: Jobs, Networking und Know-how. Wir bieten ähnliche Funktionen wie Xing, doch unsere Features sind noch deutlich umfassender und differenzierter", beschreibt Philip Janssen, Geschäftsführer der eigens gegeründeten GlobalGate GmbH, die Logistik-Plattform. Eine kleine Online-Redaktion aktualisiert täglich die Branchen-News. Modular aufgebaute Foren, ein Event-Planer zur Terminkoordination, ein Telefonkonferenz-Tool und Dateiablagen unterstützen die tägliche Arbeit.

Experten im Netz.

Mit dem Expertenkonzept beantworten kompetente Ansprechpartner Fragen rund um die Logistik. Außerdem erhalten die Nutzer über den Bereich "Forschung und Lehre" Zugriff auf aktuelle Studien, wissenschaftliche Publikationen und Vorlesungsunterlagen von Universitäten. Die Art der Mitgliedschaft bestimmt darüber, wie viele Funktionen der Kunde nutzen kann. Ein besonderes Highlight ist das Portal im Portal. Damit können sich beispielsweise Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen aufwändige und kostenintensive Intranetlösungen sparen. In geschlossenen Bereichen stellen die Betreiber den Nutzern Funktionen zusammen, die für den Kontakt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander oder auch für die externe Kommunikation mit Kunden benötigt werden. Das vereinfacht die Kundenakquisition und verbessert die Kundenbindung. 

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